Porträtbild von Dr. phil. Kiron Patka

Kiron Patka

Sound|Radio|Medien|Wissenschaft

kiron@patka.de

+49 (0)176 200 155 96

Dr. phil. Kiron Patka ist Medien­wissenschaftler und Ton­techniker. Er forscht und unter­richtet zu aktuellen und historischen Facetten von Radio, u.a. Radio-­Sounddesign, Audio­journalismus sowie Radio­produktions­kultur.

Radio als Sound stellt eine Konstante seines Berufs­lebens dar. Noch an Band­maschine und analogem Misch­pult zum Ton­techniker ausge­bildet, erlebte er den Umstieg auf digitale Produktions­systeme mit und war an der Ent­wicklung neuer Work­flows, aber auch neuer Ästhetiken im Radio beteiligt. Bis 2018 gehörte die Produktion des Sound­design von SWR1 zu seinen Tätig­keiten.

Er studierte in Tübingen Medien­wissenschaft und Lingu­istik sowie Literatur- und Kultur­theorie und wurde 2017 mit einer Arbeit über Radio­ästhetik promoviert. Radio­ästhetik unter­sucht er vor allem mit Blick auf die Produktions­dimension und das Wie: Wie gestalten Radio­praktiker_innen ihre Bot­schaften? Wie gene­rieren sie Bedeu­tungen? Wie ent­steht dabei eine radio­spezifische Medien­ästhetik? Die Auseinandersetzung mit Radio-­Sounddesign als Ästhetik und Kultur­technik bildet dement­sprechend einen Schwer­punkt seiner Forschung.

In seinem aktuellen Forschungs­vorhaben Radioproduktionskultur im Wandel (AT) unter­sucht er die Arbeits­kulturen der Radio­produktion seit dem Neu­anfang des Rund­funks nach 1945. Entlang techno­logischer, gesell­schaft­licher, politischer und öko­nomischer Entwick­lungen ver­ändern, ver­schieben und verweben sich die unterschied­lichen Berufs­rollen, die am Ent­stehen von Radio­programmen beteiligt sind. Hier verbinden sich Frage­stellungen aus den Bereichen Arbeits­soziologie, Gender­forschung, Geschichts­wissenschaft und STS mit Forschungen zur Auditiven Kultur.

Biografie

Akademischer Werdegang

seit 3/2018

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (in Teilzeit) bei Prof. Dr. Tanja Thomas

Universität Tübingen, Institut für Medienwissenschaft

seit 2/2018

Projektbeauftragter für INsPIrE Tübingen

im Auftrag des Zentrums für Medienkompetenz an der Uni Tübingen

Koordination und Umsetzung medienpädagogischer Teilprojekte im Rahmen des EU-geförderten Projekts Innovative educational and media practices for an inclusive and participatory Europe (INsPIrE)

4/2017–2/2018

Lehrbeauftragter für Medienwissenschaft und -praxis

Universität Tübingen, Institut für Medienwissenschaft

Bereich: Radiojournalismus und Auditive Kultur

2014–2017

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (in Teilzeit) bei Prof. em. Dr. Jürg Häusermann

Universität Tübingen, Institut für Medienwissenschaft

Studium

2017

Promotion im Fach Medienwissenschaft (summa cum laude)

Universität Tübingen, Philosophische Fakultät

Dissertation Radio-Topologie. Zur Raumästhetik des Hörfunks (transcript 2018)

2011–2014

MA-Studium Literatur- und Kulturtheorie (Universität Tübingen)

Schwerpunkt Medienästhetik/Mediengeschichte

MA-Arbeit: „Stimme im Raum. Zu den Ursprüngen des Radio-Sounddesign“

Wissenschaftspraktisches Projekt: „Stimme und Bedeutung. Hörbuchprojekt ‚Angela und Andrei‘“ – Planung, Konzeption und Realisation einer Hörspieladaption; gesendet in SWR2 Tandem.

2008–2011

BA-Studium Medienwissenschaft und Linguistik (Universität Tübingen)

BA-Arbeit: „Radio-Snippets. Podcasting als redaktioneller Prozess“

Medienpraxis

2000–2018

Tontechniker

SWR Stuttgart

1999–2000

Tontechniker für TV-Außenübertragung

Mefisto GmbH Reutlingen

1997–1999

Ausbildung zum Audio Engineer

SAE School of Audio Engineering, Köln

Musikproduktion, Klanggestaltung

Publikationen

Buchcover zu Kiron Patka, Radio-Topologie

„Männer, Mädchen, Mädels. Gegenderte Berufsrollen in der analogen Radioproduktion.“ In: Navigationen 2/2018, S. 119–133. open access 

Abstract

In Nürnberg wurden nach dem Zweiten Welt­krieg sowohl Ton­technike­rinnen als auch Ton­techniker für die west­deutschen Rundfunk­anstalten ausge­bildet. Die gleiche Berufs­bezeichnung ver­schleiert, dass die Aus­bildung für Frauen und Männer keines­wegs iden­tisch war. Männern wurde ein ausführ­licherer Lehr­gang ermög­licht, und sie sind in den Rundfunk­anstalten mit höher bewer­teten Auf­gaben betraut worden. Im Studio stand denn üblicher­weise eine Frau an der Band­maschine, und ein Mann saß am Misch­pult. An dieser Situation, die im vor­liegen­den Beitrag genauer unter die Lupe genommen wird, zeigt sich beispiel­haft ein zentra­ler und bis heute wieder­kehrender Mecha­nismus in der Radio­produktion: Alle an der Produk­tion Betei­ligten gehen mit Technik um, und wer genau welche Auf­gaben über­nimmt, wird auf unter­schied­lichen Ebenen aus­ge­handelt.

After the Second Worldwar, many young men and women were trained in audio engin­eering in order to work at the German Public Service Broad­casting. Although both men and women were called “Ton­techniker/in” (audio engineer), their trai­ning consisted of different curri­culums: Men were offered an extra semester of edu­cation as well as higher posi­tions in the radio stations. While working in the studio, usually women were to operate the tape machine, while men were to control the mixing console. The situa­tion that I will ex­plore in detail in this paper relates to a central and re­curring mecha­nism within radio pro­duction: All those who are involved in radio pro­duction employ tech­nical gear, and who is granted access to which gear in order to per­form cer­tain tasks is subject to nego­tiation on diffe­rent levels.

„Technische Wolle. Tonband, Berufsrollen und Geschlecht im deutschen Rundfunk“. In: Rebecca Grotjahn & Sarah Schauberger (Hg.): Jahrbuch Musik und Gender. Das Geschlecht musikalischer Dinge. Hildesheim: Olms 2018 (in Vorbereitung).

Abstract

Tonband war während der gesamten zweiten Hälfte des 20. Jahr­hunderts nicht aus den Rundfunk­anstalten wegzudenken. Auf Ton­band wurde Musik gespeichert, vom Ton­band wurde sie abgespielt, und mit To­nband wurde Musik produziert. Der Umgang mit dem Band, vor allem das Schneiden, erweist sich in Deutschland dabei als eine ausge­wiesene Frauen­tätigkeit: An den Misch­pulten saßen zwar Toningenieure, doch die Band­maschinen wurden von Tontechni­kerinnen bedient. Der Text spürt einem Diskurs nach, der die Arbeit mit Tonband und die Arbeit mit Wolle – Stricken – in einen Zusammen­hang bringt. Ist Ton­band nichts anderes als ‚technische Wolle‘?

Radiotopologie. Zur Raumästhetik des Hörfunks. (Transcript 2018)

Verlagsseite

Sound im Hörfunk. Zur Praxis des Radio-Sounddesign. In: Spiel 2/2017, S. 31–53. open access 

Abstract

Radio analysis usually concentrates on radio content. Nevertheless, radio professionals invest a lot of effort in shaping the sound of radio programmes. In this paper, I explore two dimensions of sound work that is done by radio practitioners: Sound Design and Sound Processing. The former is performed by sound designers as well as producers, technicians and presenters/DJs. They all deal with the time structure by shaping music, spoken word and ‚jingles‘ into an audio flow. In particular, I suggest a model of analysis that examines foreground sounds and background sounds separately to identify a perceivable density of radio programmes. The second dimension of sound work applies to the sound texture and aims at creating a distinguishable sound compared to other stations on the same market.

Radio als Sound. Von der enträumlichten Stimme zum Radio-Sounddesign. In: Navigationen 2/2015, S. 113–125. open access 

Abstract

Since the early days of radio, broadcasting studios have been dead rooms, and the radio voice has been a voice without spatial acoustics. In the 1920s this unique acoustic position of radio announcers led to a quite intimate way of speaking, which differed considerably from other forms of public communication. This ‚non-spatial voice‘ has been a fundamental characteristic of radio aesthetics since those days. This article will show how over the years more different mediated voices with different spatial sound signatures emerged and by gathering around the radio voice developed an entire topological structure. With the appearance of the technology of artificial reverb, spatial acoustics is able to fulfil functions and explore new meanings way beyond the construction of natural sounding auditory events. Thus radio aesthetics and consequentially the linked practice of sound design in broadcasting is considered the design of the radio as a medial space.

Angela und Andrei. Hörspiel nach einer wahren Geschichte von Erwin Koch. Regie & Produktion: Kiron Patka. Gesendet am 16.11.2013 in SWR2 Tandem.

Details

Angela: Lena Tolkmitt | Andrei: Lukas Olszewski | Leserin: Conny Krause | Erzähler: Mario Pitz | Ton und Technik: Melanie Mika | Bearbeitung und Regie: Kiron Patka | Produktion 2013

Angela und Andrei von Erwin Koch: Eine Liebes­geschichte, die erst nach dem ersten Kuss ein­setzt. Ein Text, der doku­men­tarisch fest­hält, statt in Ge­fühlen zu schwel­gen. Ein nüch­terner Be­richt, der weder an­klagt noch mit­fühlt. Ein Doku­ment, das eine in­time Liebes­geschichte durch das Fil­ter bri­santer po­li­tischer The­men ver­mittelt: Armut in Europa, inter­natio­naler Organ­handel. Ein Er­zähler, der di­stan­ziert von außen be­trach­tet, der Zahlen und Daten nennt: Wir er­fahren Uhr­zeiten und Ent­fernungen, Pass­nummer und Blut­gruppe. Doch ins Innere der Figuren blickt der Er­zähler nicht. Und gerade durch diese Distanz lässt die Geschichte niemanden un­berührt.

Angela und Andrei spielt im ärmsten Land Europas, Republik Moldau, an der „Ost­kante“ Europas. Die beiden Lieben­den ir­ren zwi­schen Istanbul, Ukraine und Sibirien hin und her, ge­langen ins ge­lobte Land Italien, nur um wieder in ihre be­scheidene Heimat zurück­zukehren. Ihr Lieben ist be­gleitet vom be­ständigen Kampf um die materielle Exi­stenz, die meiste Zeit ve­rbringen sie ge­trennt von­einander, ge­trennt von den Kin­dern, auf der Suche nach Arbeit. Und doch ver­zichten beide lieber auf eine Niere, als einander los­zulassen.

Der Schweizer Erwin Koch ist Jour­nalist und Re­porter, er schrieb und schreibt für die ZEIT, GEO, Süddeutsche, Spiegel und viele andere. Zweimal hat er bereits den Egon-Erwin-Kisch-Preis er­halten. Er ist auch Schrift­steller; für sein Roman­debüt Sara tanzt wurde er 2003 mit dem Mara-Cassens-Preis aus­ge­zeichnet; weitere Romane folgten. 2011 erschien der Reportagen­band Was das Leben mit der Liebe macht, in dem Koch „wahre Ge­schich­ten“, Liebes­geschichten er­zählt, wie die von Angela und Andrei.

Vorträge

„Radioproduktionskultur. Zur Ausbildung von Tontechnikerinnen und Tontechnikern an der Schule für Rundfunktechnik 1964–1975.“ Vortrag auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft: Industrie. Universität Siegen, 27. September 2018.

Abstract

Von 1964 bis 2006 stellte die Nürnberger Schule für Rundfunk­technik (SRT) die maß­gebliche Institu­tion für die Aus­bildung von Ton­techniker_­innen in der deutschen Rundfunk­industrie dar. Im Laufe der Jahr­zehnte ent­wickel­te sie dabei unter­schied­liche Formate, von grund­ständigen staat­lich anerkann­ten Aus­bildungs­gängen bis hin zu einzel­nen spezi­fischen Work­shops.

Mein Beitrag blickt auf die ersten 10 Jahre der Schule. Von Inter­esse ist in erster Linie die Tat­sache, dass bis Mitte der 1970er Jahre zwei unter­schied­liche Lehr­gänge nach Geschlech­tern ge­trennt ange­boten wurden: ein zwei­semestriger Lehr­gang für Frauen, ein drei­semestriger für Männer. Diese Praxis über­nahm die SRT bereits von den voran­gehenden tech­nischen Aus­bildungs­struktu­ren der deutschen Sender in den 1950er Jahren.

Aus Perspektive der Gender­forschung ist bemerkens­wert, dass es über­haupt eine speziell an Frauen gerich­teten Aus­bildung zur Techni­kerin gab. Dem schein­bar modernen Ansatz ist ent­gegen­zuhalten, dass Frauen gleich­zeitig der höher bewer­tete Lehr­gang ver­wehrt wurde – mitsamt zuge­hörigen Berufs­optionen und Karriere­chancen.

Zugleich bietet es sich an, technik­historische Entwick­lungen im Rund­funk und sich stetig verän­dernde Tätigkeits­profile (weib­licher) Ton­techni­kerin­nen und (männ­licher) Ton­techni­ker ein­ander gegen­über­zustellen. Für den unter­suchten Zeit­raum wird deut­lich, dass Ton­techni­kerin­nen vor allem mit Ton­band und Band­maschine arbei­teten, während Ton­techniker an Kontroll­pulten saßen und in der Außen­übertra­gung einge­setzt wurden.

Archivmaterial und Zeitzeugeninterviews bringen Licht in diese bis­lang unbeach­teten Aspek­te von Radio­produk­tion und ihren Kul­turen. Mein An­satz der Produktions­forschung, der (technik-)­historische, (arbeits-)­soziologische und medien­wissen­schaft­liche Frage­stellungen mit­einander verbindet, soll schließ­lich auch den Boden bereiten für die Analyse aktueller multi­medialer Radio­produktions­kulturen.

„Sehnsuchtsort Pult. Gegenderte Berufs(selbst)bilder in der Radioproduktion nach 1945.“ Vortrag auf der Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte: Materialitäten. TECHNOSEUM Mannheim, 28./29. Juni 2018.

Abstract

Mit meinem Beitrag – ein Aus­schnitt aus meinem größeren Forschungs­vorhaben zur »Radio­produktions­kultur« – möchte ich Berufs­rolle und beruf­liche Selbst­bilder von Ton­technikerinnen in der analogen Radio­produktion dar­stellen. Dabei verwende ich einen engen Produktions­begriff, der sich weniger an dem der film­wissenschaftlich geprägten Produktions­forschung orien­tiert (z.B. Vonderau 2013) als vielmehr am Fach­jargon von Rundfunk und Musik­produktion (La Roche/Buchholz 2013): Radio­produktion als der Arbeits­zusammenhang im architektonisch-technischen Raum Ton­studio, bei dem redak­tionelle, künst­lerische und tech­nische Mit­arbeiter_innen gemeinsam im Modus koopera­tiver Inter­aktion (Dunkel/Weihrich 2010) auditive Produkte herstellen.

Tontechnikerin: Die weibliche Form ist bewusst gewählt, denn technische Berufs­rollen im deutschen Radio der Nach­kriegs­zeit waren explizit geschlechter­differen­zierend ausgelegt. Frauen wurde dabei das Tätigkeits­feld Band­schneiden zuge­wiesen – ans Misch­pult durften sie nicht –, und diese Zu­weisung reichte bis in die Ton­techniker-Ausbildung hinein, die für die ARD-Anstalten an der Schule für Rundfunk­technik (SRT) Nürnberg zentral organi­siert war – bis 1975 mit nach Geschlechtern ge­trennten Lehrgängen.

Die Berufsrolle der Tontechnikerin lässt sich dement­sprechend durch Abgrenzung von der­jenigen männlicher Ton­techniker oder Ton­ingenieure bestimmen. Augen­scheinlich wird der Unter­schied anhand der Materia­lität der Objekte, mit denen Techni­kerinnen bzw. Techniker arbeiteten: Ton­band (als ›technische Wolle‹) steht dem Misch­pult (als ›Kontroll­instrument‹) gegenüber.

Ich analysiere die Situation anhand größten­teils noch unveröf­fent­lichten Archiv­materials der SRT. Dazu treten Zeitzeugen­interviews mit ehemaligen technischen Mit­arbeiter_innen öffentlich-rechtlicher Radio­sender. Diese bringen eine Spannung zum Vorschein: Einer­seits ent­hüllen sie den ›Produzenten­stolz‹ der Tontechni­kerinnen – besaßen sie doch immenses Praxis­wissen beispiel­sweise in Bereichen musi­kalischer Akustik und Phonetik. Anderer­seits scheint das Misch­pult in den Berichten wieder­holt als Sehnsuchts­ort auf, als der Ort, der für eine ganze Genera­tion von Tontechni­kerinnen unerreich­bar blieb. Darin kommt das hierar­chische Moment im Ver­hältnis zwischen Tontechni­kern und Tontechni­kerinnen zum Ausdruck.

Mit der historischen Analyse der Berufs­rolle der Tontechni­kerin im Radio beschreibe ich ein Tätigkeits­feld, das sich in Aus­einander­setzung mit anderen Berufs­rollen ver­ändert hat. Es steht exem­plarisch für weitere Aushandlungs­prozesse im Hin­blick auf Auf­gaben, Zuständig­keiten und Zugängen zu ›Herrschafts­wissen‹ – allen voran zwischen sogenannten »technischen« und »redaktionellen« Mit­arbeiter_innen und ent­sprechend gelabelten Tätig­keiten. Diese Grenze wird an­gesichts techno­logischer, gesellschaft­licher, sozio­kultureller sowie ökonomischer Entwick­lungen heute mehr denn je hinter­fragt, und mit ihr die beruf­lichen Selbst­bilder der an Radio­produktion beteiligten Personen.

“Aesthetics of Participation. Reflections on the Role of Sound in Media Education and Production”. Vortrag auf der INSPIRE International Conference Media Education and Citizenship. IHECS, Brüssel, 22. Juni 2018.

Abstract

Radio is said to be a very accessible medium for listeners as well as for producers (Häusermann 1998) – due to the use of the voice as “primary code of radio” (Crisell 1985) instead of written language. Neither speaker nor listener need to have formal education; radio can be used by people who are not very experienced in reading and writing, even by people who cannot read or write at all. Therefore for a long time radio has proven the ideal medium for grassroots democracy, not only in societies with poor literacy rate, but also in community (or pirate) radios all over Europe.

In our talk we will draw on this idea, but we will also take one step further by focussing on sound instead of voice. Sound is one element within the phenomenon voice (Dolar 2007), and radio presenters put much effort on shaping the sound of their voices to achieve a special atmosphere or a ›stationality‹ (Bose/Föllmer 2015); it’s safe to say that with their voices, presenters even shape the sound of the whole station. And the sound of the voice also contributes to the particular journalistic message.

Radio practitioners and trainers often emphasise on the use of sounds like ambient sounds or original sound effects (Patka 2018). While the role of original sounds in radio journalism has been recognised from its very beginning, sounds have always been only the second- or even third-rate code of radio. The few experiments on “sonic journalism” (Cusack 2014) that almost only rely on field recordings have met with quite little response. Not so long ago, audio was also named the “black sheep of online journalism” (Hoffmann 2012).

Against this background we will explore the idea that a sonic kind of journalism is a great opportunity to empower marginalised people to participate in media production. We will compare our reflections on sonic journalism as a means of democratisation to our experiences in several local project, where we have worked with children and teenagers in multinational and multilingual groups. On one hand the very prevailing concept of listening – listening to each other as well as listening to the sounds of our acoustic environment – has proven highly fruitful for subsequent radio production practice. On the other hand however, we have also experienced problems and challenges that have lead to important findings for future projects.

„Mädels vom Band. Multidisziplinäre Perspektiven auf einen technischen Beruf in der analogen Musikproduktion.“ Vortrag auf der 5. Jahrestagung der GfM-AG Auditive Kultur und Sound Studies: Medienmusik: (Re)Produzieren, Gestalten, Spielen, Interagieren … mit Musikmedien. Stiftung Universität Hildesheim, 9./10. Februar 2018.

Abstract

Mein Beitrag möchte auf die bislang uner­forschte Arbeit von Ton­techni­kerinnen im deutschen Rund­funk auf­merksam machen. Die feminine Form ist bewusst gewählt: Seit dem Neu­anfang des Rund­funks nach dem Zweiten Welt­krieg bis zum Ende der ana­logen Zeit in den 1990er Jahren ist diese Tätig­keit ein ausge­wiesener Frauen­beruf – trotz des Begriffs „Technik“ in der Berufs­bezeichnung.

Ich präsentiere dazu bislang un­veröf­fent­lichte Materia­lien, allen voran Zeitzeugen-Interviews mit Akteuren, haupt­sächlich Ton­techni­kerinnen, aus der analogen Tonband-Zeit. Die Inter­views machen deutlich, dass sich die Tätig­keit kaum mit den Berufs­rollen der „Kreativen“ ver­gleichen lässt, die in aktu­ellen Forschun­gen zu Medien­industrien oft im Vorder­grund stehen.

Tontechnikerinnen arbeiteten in festen Arbeits­verhält­nissen – zumin­dest bis sie heira­teten. Sie waren Grenz­gängerinnen zwischen Musik- und Wort­produktion und er­arbei­teten sich in diesen Be­reichen ausge­wiesene Exper­tise und Praxis­wissen um musi­kalische Akustik und Phonetik.

Auf Grundlage einer Situations­bestimmung der Ton­techni­kerin an der Band­maschine eröff­net mein Material ver­schie­dene weitere Forschungs­ansätze beispiels­weise im Bereich der Gender­theorie, der Sozial-, der Technik­geschichte oder Production Studies.

„Männer, Mädchen, Mädels. Geschlechterkonstruktionen in der analogen Radioproduktion.“ Vortrag auf dem 2. Workshop der GfM-AG Medienindustrien: Media Industry Studies im deutschsprachigen Raum. Medienwissenschaftlichen Seminar der Universität Siegen, 26. Januar 2018.

Abstract

Im Rundfunk der Nachkriegs­zeit gab es mit der Ton­techni­kerin eine Berufs­rolle, die offen­bar aus­schließ­lich Frauen vor­be­halten war. Das be­legen u.a. Zeit­zeugen­berichte. Damit wurden Frauen gleich­zeitig aus anderen Berufs­rollen aus­ge­schlos­sen, allen voran aus der des Ton­ingenieurs (noch bevor der Begriff „Ingenieur“ geschützt wurde). Die Auf­gabe von Ton­technikerin­nen bestand darin, Band­maschinen zu be­dienen und Ton­band zu schneiden. Dazu gehörte eine eigene Exper­tise, u. a. Praxis­wissen zu musi­ka­lischer Akustik und Phonetik, sowie ein Mindest­maß an ‚Geschick­lichkeit‘, an Koordi­nation von Gehör und Mo­torik. Gleich­wohl exis­tierte ein deut­liches Gefälle von An­sehen, Status und Ein­kommen zwi­schen den stets männ­lichen Ton­ingenieuren und den Ton­techni­kerinnen.

Diese struktu­relle Ge­schlechter­differen­zierung wirft eine Reihe von Fragen auf, zum Bei­spiel: Welche Rolle spielte die körper­liche Attribu­ierung von ‚Finger­fertig­keit‘ für diese Rollen­verteilung? Lässt sich die Berufs­rolle der Ton­techni­kerin in einen histo­rischen Zusammen­hang mit den ‚Blitz­mädels‘, den Wehrmachts­helferin­nen im Nach­richten­dienst während des Zweiten Welt­kriegs bringen? Welcher Dis­kurs steuerte die bis Mitte der 1970er Jahre nach Ge­schlech­tern getrennte tech­nische Aus­bildung der ARD? Welchen Ein­fluss hat der gegen­seitige Aus­schluss aus Berufs­rollen auf die jewei­ligen Berufs­biogra­fien genommen? Lässt sich der Ein­fluss ge­schlechter­differen­zierender Berufs­rollen bis heute nachweisen?

Mehrere Leitfaden­interviews mit tech­nischen Mit­arbeiter_innen, die die 1960er und 1970er Jahre im Beruf mit­erlebt haben, schil­dern die damalige Produktions­kultur, zeugen von Nostal­gie der analogen Zeit gegen­über, dokumen­tieren aber auch miss­glückte Ver­suche, die ‚Master­kategorie‘ Geschlecht zu überwinden.

„‚Addressing a friend in his own sitting room‘ – Das Raumdispositiv des Radios zwischen Ästhetik und innerer Soziologie“. Vortrag auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft: Zugänge. FAU Erlangen, 5. Oktober 2017.

Abstract

Radio lässt sich als ein subversives Raum­phänomen betrachten, als ein Riss in der herkömmlichen physi­kalisch bestimmten Beziehung zwischen Schall und Raum. Als Raum­phänomen stellt das Radio eine Schwelle dar zwischen zwei Welten: der Welt der Rezipienten und der Welt der Produzenten. Das beinhaltet nicht nur kommunikative und soziale Aspekte, sondern besitzt vor allem auch eine raum­akustische Kom­ponente: Im Radio über­lagern sich der Raum der Rezeption – Wohn­zimmer, Küche, Auto – und der der Produktion – Aufnahme­räume, Studios, aber auch der öffent­liche Raum, aus dem heraus Reporter mit ihren Mikro­fonen berichten. Radio stellt als Medium par excellence Zugänge her zwischen diesen beiden Welten. Hörer erhalten Zugang zu fernen und fremden Orten, und Radio­stimmen dringen in die private Sphäre ihres Publikums ein.

Zwei Metaphern aus der Frühzeit des Radios machen die topologische Schwellen­funktion des Radios deutlich: Radio sei ein „Ohr zur Welt“, und Radio lasse „die Welt daheim“ verklingen (Fickers 2006). Diese sehr ähnlichen Metaphern verweisen jedoch auf sehr unter­schied­liche Gesten, fragt man danach, wer denn nun Zugang wozu erhält.

Meine Analyse des Radio­dispositivs mit seiner Schwellen­funktion deckt auf, dass diese beiden Richtungen des Zugangs mit unter­schied­lichen produktions­ästhetischen Verfahrens­weisen verbunden sind. In die Produktions­verfahren sind Produzenten, Reporter und Moderatoren involviert, aber auch Ingenieure und Architekten, die für die Studio- und Funkhaus­bauten verant­wortlich zeichnen.

In meinem Beitrag möchte ich zeigen, wie eine solch differen­zierte Betrach­tung des Radios als topologisches Schwellen­phänomen zwischen Rezipienten und Produzenten, zwischen privatem Raum und der Welt, bereits seit Mitte der 1920er Jahre diskursiv verhandelt wird, sich in konkreten Akustiken manifestiert und heute als implizites Praxis­wissen fester Bestand­teil der Formens­prache des Radios ist.

„‚Wir sind die Mädels vom Band‘: Vom Tonband und vom Stricken“. Vortrag auf der Arbeitstagung Geschlecht musikalischer Dinge. Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold, 24. Juni 2017.

Abstract

Mehrere Jahrzehnte lang besaß Musik im Kontext der Musik­produktion eine ganz spezielle Materiali­tät: als Tonband. Ab der Zeit des 2. Welt­krieges bis in die 1990er Jahre wurde Tonband zur Zwischen­speicherung im Produktions­prozess sowie zur Archi­vierung eingesetzt.

Insbesondere in den Rundfunk­anstalten, die mit ihren Orchestern und Chören eine wichtige Größe der Musik­branche dar­stellten und ihre Radio­programme zum großen Teil aus eigenen Produk­tionen bestritten, bestimmte Tonband maßgeblich den beruf­lichen Alltag aller Beteiligten. Vor allem eine Berufs­gruppe war es, die direkt mit dem Band arbeitete, die es auf die Band­maschinen legte, ein­fädelte, die die Auf­nahmen startete, stoppte, die schließ­lich auch das „Schneiden“ besorgte, das Band also mit speziellen ent­magneti­sierten Scheren teilte und mit Klebe­streifen in der gewünschten Reihen­folge wieder zusammen­montierte: die Berufs­gruppe der Tontechni­kerinnen. Dieser Beruf, der den Begriff Technik in seiner Bezeich­nung trägt, war ein typischer Frauen­beruf – das war in den funk­internen Ausbildungs­gängen offen und ausdrücklich festgeschrieben.

Warum war die Tontechnik hier ausge­rechnet eine Domäne von Frauen? Diesem ungewöhn­lichen Befund möchte ich mit Hilfe eines weiteren musi­kalischen Objekts nachspüren: In einem Flur des Stuttgarter SWR-Funkhauses hängt hinter Glas die Partitur eines Marschfoxes. Der Ton­meister Helmut Enz hat das Stück mit dem Titel Wir sind die Mädels vom Band 1950 kompo­niert und ge­textet und eben jener Berufs­gruppe, den „Damen der Schall­aufnahmen“ gewidmet, „als kleiner Dank für ihre unermüd­liche Geduld und Mühen (besonders mit den Spiel­leitern u. Tonmeistern)“.

Der Text des Marschfoxes liefert eine erste Er­klärung. Das Arbeiten mit Tonband wird hier mit Stricken verglichen: „Ob wir Knöpfe drücken, zwischen­drin mal stricken, alles liegt in dieser kleinen Hand“. Erste Gespräche mit Zeit­zeugen haben bereits gezeigt, dass diese Analogie nicht von ungefähr kommt und die Ver­bindung Wolle/Tonband als Topos durchaus präsent war. Demnach verlangte der Beruf eine Finger­fertigkeit, die junge Frauen durch die ihnen zugeschriebene Körper­lichkeit („kleine Hand“) und familialen Auf­gaben (Hand- und Bastel­arbeit) mitbrächten. Zudem war der Band­schnitt eine rein ausführende Tätigkeit, so dass junge Frauen problem­los ersetzt werden konnten, sobald sie sich verheirateten.

Mit einem Ding-Porträt des Tonbands, erzählt mit­hilfe von Enz’ Partitur und einer Rekon­struk­tion ihrer Geschichte, decke ich in einer Verknüpfung medien­wissenschaft­licher und arbeits­sozio­logischer Perspek­tiven den Zusammen­hang zwischen der Materiali­tät von Tonband und einer Geschlechter­verteilung von Berufs­rollen in der öffentlich-rechtlichen Musik­produktion auf.

„Der eigene und der fremde Raum. Ästhetiktheoretische Vorüberlegungen zur Raumdarstellung in den akustischen (und in anderen) Medien.“ Vortrag auf der Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte: Mediale Flieh- und Bindungskräfte. Migration, Identität und Medien. Deutsche Welle, Bonn, 9. Juni 2017.

Abstract

Bei der Konstruktion von Heimat und von Authen­ti­zität in den Medien – ich gehe zunächst vom Radio aus – kommt dem Raum eine besondere Rolle zu: Erst der hörbare architek­tonische oder topo­grafische Kontext versieht die sonst oft raumlosen Radio­stimmen mit der dokumen­tarischen Qualität des Faktischen, mit einem ‚Wirklichkeits­effekt‘. Daher möchte ich die Funktions­weise des Raums im Radio, das in seiner Vor- und Frühzeit als das Medium der Raum­überwindung gefeiert wurde, genauer untersuchen und modell­haft beschreiben. Im Anschluss möchte ich die Frage auf­werfen, inwieweit ein ästhetisches Raum­modell von Medien dazu beitragen kann, mediale Konstruk­tionen von Heimat zu analysieren.

Ich konzipiere das Dispositiv Radio als ein räumlich-ästhetisches, als die Über­tragung der Stimme (und anderer akus­tischer Ereig­nisse) aus einem Raum in einen anderen. Aus Sicht von Radio­hörern bedeutet dies: Nicht nur die über­tragene Stimme, sondern auch der fremde Raum wird im eigenen hörbar; der Produktions­raum reproduziert sich im Rezeptions­raum.

Wie stark der fremde Raum hörbar wird, ist aus Sicht von Radio­produzenten eine Variable. Die typische Radio­stimme vermeidet durch ihre Produktion­sweise oft jede eigene Räumlich­keit und inte­griert sich dadurch ganz in den privaten Raum des Hörens. So kann sie Radio zu dem intimen Tages­begleiter machen, als der es heute oft be­schrieben wird. Eine völlig andere ‚Geste des Hörens‘ entsteht bei vielen Repor­tagen, Features und Hör­spielen. Wenn bereits bei der Produk­tion immersive virtuelle Klang­welten entstehen, werden Hörer geradezu ins Radio hinein­gezogen und akus­tisch an andere Orte hin versetzt. Diese Raum­wirkungen kommt im Schlag­wort vom ‚Radio als Kino im Kopf‘ zum Ausdruck. Dabei zeigt es sich, dass die Wirklichkeits­effekte und damit die Authen­tizität von Produ­zenten oft künst­lich erzeugt werden und dass dazu unter­schied­liche Konstruktions­verfahren zur An­wendung kommen.

Dieses ästhetische Raum­modell des Radios möchte ich mit meinem Beitrag zur Dis­kus­sion stellen: Inwie­weit kann das Modell dazu bei­tragen, die mediale Konstruk­tion von Heimat und Fremde zu analy­sieren? Inwie­weit lässt sich das Konzept des ästhe­tischen Raums vom Radio auch auf Medien mit audio­visuellen und tex­tu­ellen Inhalten, beispiels­weise in den sozialen Kommunikations­räumen des Internets übertragen?

„Probing Theoretical Frameworks. ‚Auditory Grammar‘ & ‚Auditory Rhetoric‘“. Zusammen mit Jacob Kreutzfeldt und Golo Föllmer. Vortrag auf dem 2. Workshop des Forschungsprojekts Transnational Radio Encounters: Aesthetics & Territoriality. Finnland-Institut Berlin, 24. Oktober 2014.

Zusammenfassung

„Die enträumlichte Stimme. Zu den Ursprüngen des Radio-Sounddesign.“ Vortrag auf der 1. Jahrestagung der GfM-AG Auditive Kulturen und Sound Studies: Von akustischen Medien zur Auditiven Kultur. Universität Bonn, 1. Februar 2014.

Abstract

Das Radio konfron­tiert uns mit seiner ganz eigenen Ästhetik. Im Zentrum dieser Ästhetik steht eine Stimme, und zwar die Stimme eines Mode­rators, die Musik und andere Stimmen mit­einander ver­bindet und zu­einander in Be­ziehung setzt. Da sind Reporter, Interview­gäste, O-Töne von Passan­ten oder Hörern via Tele­fon, aber auch oft eine namen­lose Station Voice. All diese Stimmen üben ganz unter­schied­liche Funk­tionen aus und grenzen sich durch ihre Sprech­haltung von­einander ab – aber auch durch ihren Raum­klang. Die Station Voice erscheint uns ganz nah, Interview­gäste ver­tei­len sich auf unter­schied­liche Rich­tungen des Stereo­bildes, und Reporter und O-Töne sprechen aus einem ganz anderen Raum zu uns, der durch Hinter­grund­geräusche und Raum­klang markiert ist.

Die Funktionen der Stimmen sind durch Raum­beziehungen zu­einander und vor allem zum Hörer akus­tisch kennt­lich gemacht. Eine Leit­funktion nimmt die Modera­toren­stimme wahr, die aus einem schall­gedämmten Rundfunk­studio ohne Raum­geräusche zu uns spricht. Sie ist die „ent­räumlichte Stimme“ (oder: „raumlose Stimme“) und unter­scheidet sich gerade dadurch eklatant von vielen anderen Radio­stimmen und den natür­lichen Stimmen unserer Alltagswelt.

Wie hat sich diese Ästhetik entwickelt? Woher stammt sie? Eine Spuren­suche nach den Ur­sprüngen führt uns zu den Anfangstagen des neuen Mediums Rundfunk in den 1920er Jahren. Bereits hier – Foto­gra­fien und zeit­genös­sische Berichte belegen das – stand das Mikro­fon in einem mit Decken und Teppichen gedämmten Raum. Das Phänomen der ent­räum­lichten Stimme entwickelt sich dort aber auch in einem größeren tech­nischen und kultu­rellen Kontext, den Emily Thompson als soundscape of modernity bezeichnet.

Die enträumlichte Stimme ist ein ent­schei­dender Faktor in der Ent­wicklung der Radio­ästhetik: Sie bereitet den Boden für ein Radio-Sounddesign, wie wir es heute kennen. Und sie steht für eine Inszenie­rung von Privat­heit im Radio, die sich vor allem in einer Sprech­haltung zeigt, die sich schon in den 1920er Jahren von der Bühnen­sprache des Theaters abzu­setzen beginnt.

Aktivitäten

Redaktion des Blogs Auditive Medienkulturen

Organisation der Jahrestagung der GfM-AG Auditive Kulturen und Sound Studies an der Universität Tübingen, 20.–21. Januar 2017.

Programm

Layout, Gestaltung und Buchsatz der transcript-Reihe Medien- und Gestaltungsästhetik, Hg. von Prof. Dr. Oliver Ruf (Furtwangen)

Verlagsseite

Mitglied der Fachgruppe Radiofeature im Studienkreis Rundfunk und Geschichte

Seite der Fachgruppe

Mitgliedschaften: Gesellschaft für Medienwissenschaften | GfM-AG Auditive Kultur und Sound Studies | GfM-AG Medienindustrien | Studienkreis Rundfunk und Geschichte

Lehre (Uni Tübingen)

Funkhauskulturen. Produktionsforschung zum Radio. (BA | WS 2018/19)

Aural Thinking. Sounddesign für Radiojournalisten. (BA | SS 2018)

Sounddesign im Hörspiel. (BA | WS 2017/18)

Radio-Sounddesign im Hörfunk. Theorien und Praktiken. (BA | SS 2017)

Multimediale Formate. Grundkurs Online-Journalismus. (MA | SS 2017)

Audiojournalismus. Die Stadt im 21. Jahrhundert. (BA | WS 2016/17)

Streaming Neckar. Crossmedialer Journalismus und Webreportage. (BA | SS 2016)

Projektseite

Grundkurs Hörfunk. Neue Wege fürs Radio: Audio-Journalismus. Gemeinsam mit Pia Fruth. (MA | WS 2015/16)

Webreportage

Ausgezeichnet mit dem Digital Journalismuspreis der LfK 2016

Grundkurs Hörfunk. Einführung in den Radio-Journalismus. (BA | SS 2015)

Die ??? – neu verschlüsselt! Analyse, Konzeption und Produktion eines Hörspiels. Gemeinsam mit Pia Fruth. (BA | WS 2014/15)

Themen

Audiojournalismus | Crossmedia/Multimedia/Transmedia | Medienästhetik | Production Studies | Radio Studies | Rundfunkästhetik | Rundfunkgeschichte | Science and Technology Studies | Sounddesign | Sound Studies